Wolfgang Ernst "SYNKATABASIS"

Auf Einladung von Herbert Liaunig entwickelte der 1942 in Wien geborene Künstler Wolfgang Ernst eine autarke Raumkonstruktion für das Skulpturendepot im Museum Liaunig, ein in Sichtbeton ausgeführter Raumzylinder mit aufgesetztem Kegelstumpf und Oberlicht. Die Gesamtraumhöhe beträgt 8 Meter und der Durchmesser 20 Meter. Im Zuge der Erweiterung 2014 wurde das bis dahin nur von außen und nicht für Besucher zugängliche Depot an das Museum angebunden und als Ausstellungsfläche genutzt.

Wolfgang Ernst konzipierte eine rechteckige Holzkonstruktion mit Zugangsöffnungen an den Ecken und an der vorderen Zugangsseite, vor der er seine Arbeit „CREATOR SPIRITUS – EXITUS MORTIS“ in Form eines Türblattes stellt. An den Innen- und Außenwänden der weiß gestrichenen Zelle zeigt er Arbeiten von 1969 bis 2017, in den von ihm bevorzugten Materialien Papier und Grafit, Eisen, Stahl und Neonröhren.

Musik: Berlin Piano 1989 & Hölderlins Lehre vom Wechsel der Töne
POTESTAS CLAVIUM, Wolfgang Ernst Piano

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

  

Ausstellung "SYNKATABASIS ∙ Wolfgang Ernst"
30. April bis 29. Oktober 2017
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41
+43 4356 211 15 
office@museumliaunig.at
www.museumliaunig.at 
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Führungen jeweils um 11 und um 14 Uhr