Der gespiegelte Kakadu | Finissage

So 29.10. 11 Uhr | Nedelja, 29.10. ob 11. uri

Altenberg Trio Wien | Dunaj

Christopher Hinterhuber, Klavier | klavir
Amiram Ganz, Violine | violina
Christoph Stradner, Violoncello | violončelo




PROGRAMM


Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Introduzione und 10 Variationen über Wenzel Müllers Lied

„Ich bin der Schneider Kakadu“ op. 121a

Introduzione Tema Variationen I-X Allegretto

  

Lera Auerbach (1973)

Klaviertrio Nr. 2 „Triptych – The Mirror with Three Faces“ 

1. Moderato libero

    Präludium (Linkes Außenbild)

2. Allegro appassionato

    Öffnung des ersten Flügels (Linkes Innenbild)

3. Tempo di valse

    Öffnung des zweiten Flügels (Rechtes Innenbild)

4. Allegro assai

    Sag ihnen, was Du siehst (Die drei Gesichter – Mittelbild)

5. Adagio nostalgico

    Schließung – Postludium (Rechtes Außenbild)

  

PAUSE

  

Franz Schubert (1797–1828)

Trio No. 1 in B-Dur D. 898 op. 99

1. Allegro moderato

2. Andante un poco mosso

3. Scherzo. Allegro

4. Rondo. Allegro vivace





Fotos: Lydia und Sara Gregorič


ALTENBERG TRIO WIEN
In jedem Übergang liegt ein besonderer Zauber. Dies gilt für die Musik und gleichermaßen für die „Verwandlung“ eines Ensembles, das diese pflegt. Beim Altenberg Trio Wien glückte 2012 ein freundschaftlich-harmonischer Wechsel: Der Pianist Christopher Hinterhuber und der Cellist Christoph Stradner garantieren zusammen mit dem Geiger Amiram Ganz „Kontinuität im Wandel“. Das Altenberg Trio widmet sich der Kammermusik, die von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik reicht.

V vsakem prehodu leži tudi čar. To velja za glasbo in v enaki meri za „spremembo“ ansambla. Altenberg Trio se posveča komorni glasbi, od klasike pa do sodobne glasbe, in skuša približati občinstvu spremembo glasbe in hkrati spremembo tria. „Glasba je, kot če bi duša govorila lastni jezik v tujem jeziku.“ (Peter Altenberg)


CHRISTOPHER HINTERHUBER, Klavier

Zu seinen wichtigsten Lehrern gehörten Rudolf Kehrer, Avo Kouyoumdjian, Heinz Medjimorec an der Wiener Musikuniversität sowie Lazar Berman in der Accademia Pianistica Internazionale "Incontri con il Maestro" in Imola, Italien. Nach einer Reihe von Preisen bei internationalen Wettbewerben spielte er 2002/03 zusammen mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja in der Reihe "Rising Stars" in den wichtigsten europäischen Konzertsälen sowie in der Carnegie Hall New York. In den letzten Jahren war er regelmäßig zu Gast bei bedeutenden Festivals: dem Klavier-Festival Ruhr, dem "Prager Herbst", dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Schleswig-Holstein-Festival, der Styriarte in Graz, dem Carinthischen Sommer in Ossiach sowie bei Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, dem Wiener und Zürcher Kammerorchester, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der Staatskapelle Weimar, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique Luxembourg, dem New Zealand Symphony Orchestra u.a. Er spielte als Solist mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Yakov Kreizberg, Bertrand de Billy, Sylvain Cambreling, Beat Furrer oder Bruno Weil. An die 15 international vielfach ausgezeichnete CD-Einspielungen und eine Berufung als Professor für das Hauptfach Klavier an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unterstreichen seinen herausragenden Rang innerhalb der jüngeren österreichischen Pianisten-Generation.

 

AMIRAM GANZ, Violine

Amiram Ganz wurde in Montevideo geboren. Er begann sein Violinstudium in Uruguay bei Israel Chorberg, dem Leopold-Auer-Schüler Ilya Fidlon und Jorge Risi. Mit elf Jahren gewann er den Wettbewerb der Jeunesse Musical und setzte anschließend seine Studien bei Richard Burgin in den USA sowie bei Alberto Lysy an der Internationalen Kammermusikakademie Rom fort. Von 1974 bis 1979 war er Stipendiat am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo Victor Pikaisen sein Lehrer wurde. Als Finalist und Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Long-Thibaud/Paris, ARD/München u.a.) wurde er 1980 Erster Konzertmeister des Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Von 1987 bis zur Gründung des Altenberg Trios spielte er als Geiger des Schostakowitsch-Trios mehr als 300 Konzerte in aller Welt (Concertgebouw/ Amsterdam, Alte Oper in Frankfurt/Main, Tschaikowsky-Konservatorium/Moskau u.a.). 1994 gründete er zusammen mit Claus-Christian Schuster und Martin Hornstein, dem 2004 Alexander Gebert nachfolgte, das Altenberg Trio, mit dem er seither in ganz Europa und Nordamerika konzertiert. Als Solist hat Amiram Ganz Konzerte unter der Leitung von Dirigenten wie Alain Lombard, Theodor Guschlbauer, James Judd, Hiroyuki Iwaki u.a. gespielt. Seit 1981 wirkte er neben seiner Konzerttätigkeit auch als Professor am Straßburger Konservatorium; er ist jetzt Professor für Violine und Kammermusik an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Amiram Ganz spielt auf einer von Goffredo Cappa 1686 in Saluzzo gebauten Geige, die dem Trio von einem anonymen Mäzen zu Verfügung gestellt wurde.


CHRISTOPH STRADNER, Violoncello

„Christoph Stradner ließ das Cello singen und jubeln. Die lustbetonte, auch im Detail meisterhafte Spielart begeisterte das Publikum… Sein schöner Ton aber bezauberte von Anfang an.“ Wiener Zeitung, Vorarlberger Nachrichten

Seit einigen Jahren macht sich der österreichische Cellist Christoph Stradner auch international als Solist einen Namen. Er konzertierte mit namhaften Dirigenten wie Adam Fischer und Fabio Luisi gemeinsam mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, den Belgrader Philharmonikern oder dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas und Asiens. Stradner, der zuvor Solocellist des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich und der Camerata Salzburg war, ist seit 2004 Erster Solocellist der Wiener Symphoniker. Solistische Auftritte bei internationalen Festivals und eine rege Kammermusik-tätigkeit, unter anderem mit Janine Jansen, Julian Rachlin, und Benjamin Schmid, sind für ihn genauso wesentlich, wie die Konzerte der „Acht Cellisten der Wiener Symphoniker“ und seine Unterrichtstätigkeit am Konservatorium Wien Privatuniversität. 1970 in Wien geboren, studierte er bei Frieda Litschauer, Wolfgang Herzer und William Pleeth. Es folgten Meisterkurse bei Mischa Maisky, Daniel Schafran, Steven Isserlis und David Geringas. Christoph Stradner spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1680.