Museum Liaunig präsentiert
neue Konzertreihe 

Neuhaus, 1. März 2017 Das Museum Liaunig in Südkärnten startet zu Beginn der Ausstellungssaison eine kammer-musikalische Konzertreihe mit Größen sowohl der heimischen als auch der internationalen Musikwelt.

Das größte private Museum Österreichs mit seiner auf zeitgenössische Kunst konzentrierten Sammlung öffnet die Tore für eine neu gegründete Konzertreihe. Unter dem Titel sonusiade stehen drei Konzerte und ein literarisch-musikalischer Abend auf dem Programm. Die Konzerte flankieren die Ausstellungssaison im Museum Liaunig. Die Eröffnung ist am ersten offiziellen Besuchstag des Museums im Jahr 2017, das letzte Konzert markiert die Finissage. Die Konzerte finden im neuen Sonderausstellungsraum statt, wo die Musik mit den Werken von Hermann J. Painitz und Karl Hikade in Dialog tritt. Im außergewöhnlichen Ambiente des Museums werden sowohl Musik als auch bildende Kunst neu erlebbar und in unerwartete Kontexte gesetzt.

Das Eröffnungskonzert der neuen Reihe unter der künstlerischen Leitung von Janez Gregorič findet am 30. April im Rahmen einer Matinee statt. Kammersängerin Bernarda Fink wird Werke von Brahms, Dvořák, Schumann, Škerjanc, Ipavec, Lajovic u.a. präsentieren. Mit Anthony Spiri am Klavier und Nejc Mikolič an der Viola verspricht dieses Konzert ein erstes Highlight der neuen Reihe zu werden. Der Abend des 8. Juli steht unter dem Motto „Musik & Dichtung“. Schauspieler Wolfram Berger, Saxophonist Wolfgang Puschnig und Gitarrist Janez Gregorič gestalten gemeinsam einen Abend. Am 23. August spielt das Ketos Quintett Linz als SONUS-Gastkonzert im Museum Liaunig. Das Bläserquintett spielt Werke von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy, Ibert, u.a. Die Konzertreihe endet am 29. Oktober mit einer Matinee des Altenberg Trio Wien, das unter dem Titel „Der gespiegelte Kakadu“ Werke von Beethoven, Schubert und Auerbach spielt. 

Die Gründung der sonusiade ist der Begeisterung der Familie Liaunig für Kammermusik zu verdanken. Herbert W. Liaunig freut sich über die Öffnung des Hauses: „Unser Museum soll ein lebendiges Museum sein, ein Ort der Begegnung und des Dialogs. Es ist uns ein besonderes Anliegen, für die Region neue Angebote zu schaffen. Mit dem Museum ist uns das bisher gut gelungen, mit den Konzerten gehen wir noch einen Schritt weiter.“

Als künstlerischer Leiter der neuen Konzertreihe konnte Janez Gregorič gewonnen werden. Er leitet seit vielen Jahren die internationale Musikwerkstatt SONUS in Kärnten, die ein wichtiger Partner der sonusiade im Museum Liaunig ist. Gregorič hat für die erste sonusiade ein abwechslungsreiches Programm höchster Qualität zusammengestellt, denn „das Zusammenspiel von Bildern und Klängen soll einen beseelten Kunstgenuss garantieren und ein neugieriges Publikum erreichen.“ 

sonusiade
Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Konzert-Tickets ab
€ 25/27 (Vorverkauf). Kombi-Tickets Konzert und Museum ab
€ 35,50/37,50 (Vorverkauf). Ö1 Club-Mitglieder erhalten im Rahmen der sonusiade Konzert-Karten und Kombi-Tickets
an der Abendkasse zum Vorverkaufspreis (gilt auch für eine Begleitperson). 

Museum Liaunig 
Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus / Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at


Kooperationspartner 
Ö1 Club, SONUS Kammermusikwerkstatt   


Pressekontakt
SKYunlimited | Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at | 0699 16448001





Downloads

Presseinformation und -fotos
© Museum Liaunig, Fotos: Walter Schramm

Museum Liaunig ist Partner
der "Blickachsen 11"

Das Museum Liaunig ist Kooperationspartner der "Blickachsen 11"
Dr. Maria Schneider co-kuratiert die Jubiläumsausstellung der Skulpturenbiennale, die vom 21. Mai bis zum 1. Oktober in Bad Homburg vor der Höhe und an sieben weiteren Standorten in der Rhein-Main-Region zu sehen ist.

"Wir haben uns sehr über die Einladung zur Mitgestaltung der 'Blickachsen 11' gefreut und greifen den Gedanken begeistert auf, mit zeitgenössischer Kunst die Wahrnehmung des
öffentlichen Raums zu verändern. Das ist eine große Chance, auch österreichische Bildhauer – junge Talente wie etablierte Positionen – in Deutschland präsentieren zu können", sagt Herbert Liaunig, Gründer und Stifter des Museum Liaunig, Partner-Museum der Stiftung Blickachsen in diesem Jahr. "Zudem ist es eine schöne Bereicherung, dass wir Dr. Maria Schneider als Co-Kuratorin der Ausstellung gewinnen konnten", berichtet der österreichische Industrielle weiter.
Christian K. Scheffel, Initiator und Kurator der "Blickachsen", ist glücklich über die Zusammenarbeit: "Mit dem Museum Liaunig und Frau Dr. Schneider führen wir die mit den zweiten 'Blickachsen' eingeführte Tradition der Partnerschaft zwischen der Biennale und einem
renommierten Museum für zeitgenössische Skulptur auf höchstem Niveau fort."

Das Museum Liaunig liegt in der Kärntner Gemeinde Neuhaus. Seine auf zeitgenössische Kunst konzentrierte, permanent erweiterte Sammlung ist so außergewöhnlich wie das Museum, das Herbert Liaunig für sie erbauen ließ. Das Gebäude des Wiener Architekturbüros "querkraft"
ist einer der spektakulärsten Museumsneubauten Mitteleuropas. Es wurde bereits vier Jahre nach der Fertigstellung im Jahr 2012 unter Denkmalschutz gestellt und mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnet. Direkt an der Drau gelegen, ist es ein bestechend schönes Beispiel für ortsbezogenes, zeitgenössisches Bauen. Ein Teil des Komplexes ragt 30 Meter freischwebend in die Landschaft, während große Teile unter der Erde liegen. Nicht ohne Grund: Das optimiert das Energiekonzept.

Das Museum Liaunig verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst von 1945 an, ergänzt durch vorangehende Vertreter der Klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Als Kontrastprogramm zur Gegenwartskunst verstehen sich die historischen Sammlungen dekorierter Gläser und Porträtminiaturen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert sowie die Sammlungspräsentation afrikanischer Glasperlenkunst. Auch der im Frühjahr 2016 eröffnete Skulpturenpark zeigt eine repräsentative Auswahl österreichischer sowie internationaler Bildhauer und Objektkünstler von der Moderne bis zur Gegenwart. Diese großen Konvolute betreut Museumsleiterin Elisabeth Wassertheurer.

Gemeinsam mit Christian K. Scheffel gestaltet Dr. Maria Schneider im Auftrag des österreichischen Partnermuseums die 11. Auflage dieses einzigartigen Skulpturenprojekts. Schneider, die in Hamburg und Wien lebt, hat in renommierten Ausstellungshäusern gearbeitet
und als Kreativdirektorin der "Autostadt Wolfsburg" federführend Gestalt verliehen. Dr. Maria Schneider studierte Bildende Kunst, Design, Erziehungswissenschaft und Germanistik in Hamburg. Ihre Wolfsburger Expertise, Raum gestalterisch mit Kunst zu definieren, setzt sie nun
in den "Blickachsen 11" zusammen mit Scheffel in Bad Homburg vor der Höhe und an sieben weiteren Orten im Rhein-Main-Gebiet um.

Kernstandort ist wie stets Bad Homburg mit dem Lennéschen Kurpark und dem landgräflichen Schlosspark. Zwei neue Orte reüssieren im Rahmen der "Blickachsen 11": In Bad Vilbel wird der Kurpark zwischen der mittelalterlichen Burg und der Stadtbibliothek bespielt, und in
Kronberg im Taunus öffnet sich der Blick für zeitgenössische Skulptur diesmal im Park des ehemaligen Schlosses Friedrichshof, das heute das Schlosshotel Kronberg beherbergt. In Eschborn dient wieder der Skulpturenpark Niederhöchstadt als Schauplatz – und zusätzlich
die Freifläche vor dem Bahnhof Süd. Außerdem laden die Burg Eppstein, der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das Freilichtmuseum Hessenpark und das Kloster Eberbach in diesem Jahr vom 21. Mai bis zum 1. Oktober erneut zum "Blickachsen"-Besuch ein.


Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Melden Sie sich bitte im Pressebüro der „Blickachsen 11“, Sunita Scheffel, „Blickachsen“ Kommunikation (+49 - (0)178 - 4 73 25 91, presse@blickachsen.de), oder bei Lindinger + Schmid, Berlin, Büro für Kunst und Öffentlichkeit, Anna Figuerola Wischke (Tel. +49 - (0)30 - 857 449 250, wischke@lindinger-schmid.de).


Blickachsen 11, 21. Mai bis  1. Oktober 2017
Bad Homburg v.d. Höhe 
www.blickachsen.de/


Downloads

Presseinformation:

"Blickachsen 11"

Das Museum Liaunig wird 2017 Partnermuseum der deutschen Skulpturenbiennale "Blickachsen", die die Rhein-Main-Region seit
20 Jahren in einen Erlebnisraum für internationale zeitgenössische Bildhauerei verwandelt.

Natur erleben und Kunst wahrnehmen: Vom 21. Mai bis zum 1. Oktober lädt die Stiftung Blickachsen wieder nach Bad Homburg vor der Höhe und an ausgewählte Stationen in der Rhein-Main-Region zu einem außergewöhnlichen Kunsterlebnis ein. Die Skulpturenbiennale „Blickachsen“ präsentiert zum elften Mal Werke von internationalen Künstlern im öffentlichen Raum. Sie bietet zeitgenössische Kunst auf höchstem Niveau. Und in diesem Jahr feiern die „Blickachsen“ 20-jähriges Bestehen. Sie bilden damit neben der Documenta, Skulptur Projekte Münster und der Biennale von Venedig ein weiteres Highlight auf der Grand Tour im Jahr 2017.

Die ersten „Blickachsen“ starteten 1997 unter anderem mit Werken von Anthony Caro, Bernhard Heiliger und Ansgar Nierhoff. Schaut man auf alle Ausstellungen des Projekts zurück, liest sich das Künstler-verzeichnis wie ein Who‘s who der zeitgenössischen Bildhauerei. Räumlich erschloss die Biennale zunächst den Bad Homburger Kurpark, doch rasch schritt das erfolgreiche Projekt über dieses Areal hinaus. Die siebte Auflage 2009 eroberte außerdem den im 18. Jahrhundert zum englischen Landschaftsgarten umgestalteten Schlosspark. Und schon zu dieser Ausgabe trat die Rhein-Main-Region in den Fokus. In vier Orten, unter anderem in Darmstadt und Weilburg, machte Timm Ulrichs mit der sensorgesteuerten, kinetischen Plastik „Tanzende Bäume“ mobil. Die stetige Expansion erreichte den bisherigen Höhepunkt vor zwei Jahren, als insgesamt neun Standorte bespielt wurden: Neben Bad Homburg standen überdies die Burg Eppstein, Darmstadt, Eschborn, Frankfurt, Neu-Anspach mit dem Freilichtmuseum Hessenpark, das Kastell Saalburg, das Kloster Eberbach und Kronberg auf der Reiseroute. Die „Blickachsen“ mit ihrer städteübergreifenden Struktur avancierten nicht zuletzt deswegen zu einem international beachteten Termin im überregionalen Kalendarium.

Mit den „Blickachsen 11“ gestaltet der Kurator Christian K. Scheffel 2017 einmal mehr ein Forum des künstlerischen Zusammenkommens. International arrivierte Künstler treffen sich mit neuen Talenten und ermöglichen die Sicht auf ein weitgefächertes Spektrum an bildhauerischen Positionen der Gegenwart. Durch eine sensible Raumplanung finden sie im Miteinander zur Vollendung: Der Besucher wird auch in diesem Jahr den Kontrasten und den Bezügen der Arbeiten zueinander in Bewegung unter freiem Himmel nachspüren können. Die vom Schöpfer des 1856 eingerichteten Bad Homburger Kurparks, Peter Joseph Lenné, angelegten „Blickachsen“ sind historisches Programm, das durch die zeitgenössische Kunst eine einmalige Aktualisierung erfährt.

Für die elften „Blickachsen“ konnte die Stiftung das österreichische Museum Liaunig aus Neuhaus, unweit der slowenischen Grenze, als Partner gewinnen. Diese Kooperation verspricht die Teilnahme einer Reihe österreichischer Künstler mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Arbeitsweisen. Veranstalter ist die Stiftung Blickachsen, eine gemeinnützige GmbH, die das von Christian K. Scheffel gegründete Ausstellungsprojekt dauerhaft sichert. Mitveranstalter sind der Magistrat der Stadt Bad Homburg, die Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg sowie die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.


Eröffnet wird „Blickachsen 11“ am 21. Mai 2017 auf dem Schmuckplatz, gegenüber der Kaiser-Friedrich-Promenade 55, in Bad Homburg vor der Höhe. Ausführliche Informationen zu den „Blickachsen 1-10“ finden Sie unter: www.blickachsen.de.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Melden Sie sich bitte im Pressebüro der „Blickachsen 11“, Sunita Scheffel, „Blickachsen“ Kommunikation (+49 - (0)178 - 4 73 25 91, presse@blickachsen.de), oder bei Lindinger + Schmid, Berlin, Büro für Kunst und Öffentlichkeit, Anna Figuerola Wischke (Tel. +49 - (0)30 - 857 449 250, wischke@lindinger-schmid.de).


Blickachsen 11, 21. Mai bis  1. Oktober 2017
Bad Homburg v.d. Höhe 
www.blickachsen.de/



Downloads

Presseinformation: