Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch bei der sonusiade 

Neuhaus, 7. Juni 2022

Im KUSO-Gastkonzert am 19. Juni nehmen Katrin Koch, Martin Achrainer und Christian Koch das Publikum mit auf eine halbszenische musikalische Reise in Hugo Wolfs sehnsüchtig-melancholische und amüsante Welt.

"Ich bin verliebt, doch eben nicht in Dich!" Verliebtheit, Streit, Klagen, Verlassenheit... all das und noch vieles mehr ist Inhalt von Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch. Nach der Veröffentlichung 1896 wurde bald von einem breiten Publikum bestätigt, wovon Wolf selbst zutiefst überzeugt war: etwas absolut Neues geschaffen zu haben.

Katrin Koch, Christian Koch und Martin Achrainer lassen beim Gastkonzert des St. Pauler Kultursommers dieses große Werk lebendig werden. Die Künstler interpretieren die Werke des berühmten Liedkomponisten halbszenisch und nehmen so das Publikum mit auf eine musikalische Reise in Hugo Wolfs sehnsüchtig-melancholische und amüsante Welt.

Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums feiert die sonusiade gemeinsam mit dem Kultursommer St. Paul und der Kammermusikwerkstatt SONUS. Mit diesen zwei Gastkonzerten soll das Museum Liaunig verstärkt als Ort der Begegnung und des kulturellen Dialogs in Erscheinung treten. Musik, bildende Kunst und zeitgenössische Architektur gemeinsam erleben – dafür steht die sonusiade mit den auftretenden Musikerinnen und Musikern und dem lauschenden Publikum.

KUSO-Gastkonzert | Matinee: 19. Juni 2022, 11 Uhr
Katrin Koch, Sopran | Martin Achrainer, Bariton | Christian Koch, Klavier 

Information & Kartenverkauf:
KUSO St. Paul 04357/2019-21 | office@kuso-stpaul.com | www.kuso-st.paul.com

Konzert-Karten:
€ 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse)

Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):  
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

 

Weitere Termine

21. August, 11 Uhr | SONUS-Gastkonzert | AUREUM Saxophon Quartett

9. Oktober, 11 Uhr | Finale | Acies Quartett

 

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. 

 

Pressekontakt

SKYunlimited | Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at | 0699 16448001

 

Kooperationspartner

Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer

 


Fotos: Theresa Pewal, Nikolaus Karlinsky, Reinhard Winkler


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Presseinformation und -fotos 




Einladung zu einem Museumstag mit Prof. Peter Baum

Neuhaus, 3. Juni 2022

Prof. Peter Baum – Kurator, Kunstkritiker und langjähriger Berater des Museum Liaunig – begleitet Besucherinnen und Besucher bei einem besonderen Museumstag. Er führt mit Kunstvermittlerin Helga Visotschnig durch die aktuellen Ausstellungen und den Skulpturenpark, richtet den Fokus auf Einzelaspekte, erzählt aus seinem reichen Erfahrungsschatz und regt zur Diskussion an. Als Höhepunkt des gemeinsamen Tages lädt er zu einem Mini-Seminar in die Räumlichkeiten seiner Bibliothek.

Die Teilnahme ist mit einem gültigen Museumsticket ohne Zusatzkosten möglich, Anmeldung ist erforderlich. 

Programm:

10.30 bis 11.00 Uhr Begrüßung und Programmbesprechung. Peter Baum und Museumsleiterin Elisabeth Wassertheurer heißen Sie herzlich willkommen.

11.00 bis 11.45 Uhr Schneller Sondierungsrundgang = Fitnessparcours durch das Museum

12.00 bis 13.15 Uhr Peter Baum präsentiert im Rahmen einer Vorbesichtigung und eines speziellen Mini-Seminars seine – etwas andere – Bibliothek in dem von Peter Liaunig entworfenen und neu eingerichteten Raum im Grafiktrakt des Museums.

Mittagspause

14.30 bis 15.00 Uhr Sonderausstellung „Roland Goeschl“

15.15 bis 16.00 Uhr Rundgang durch die von Günther Holler-Schuster kuratierte Hauptausstellung „Lost in Space: Raum, Ding und Figur“ 

Kaffeepause

16.30 bis 17.15 Uhr Skulpturenpark

bis 18 Uhr Museumsausstellungen nach Lust und Kraft


Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich unter office@museumliaunig.at oder +43 (0)4356 211 15. Teilnahme mit gültigem Museumsticket. Das Museumscafé ist geöffnet.


Die Ausstellungssaison 2022

Lost in Space: Raum, Ding und Figur
Entwicklungen innerhalb der Skulptur seit 1945

Hauptausstellung

Roland Goeschl / Markus Prachensky
Wechselnde Sonderausstellungen
(1. Mai – 24. Juli / 31. Juli – 30. Oktober) 
im Rahmen der Serie Alte Freunde

Das Gold der Akan
Gläser von 1500 bis 1850
Portraitminiaturen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert

Historische Sammlungspräsentationen

Museum Liaunig
1. Mai bis 30. Oktober 2022
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
9155 Neuhaus 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.atwww.museumliaunig.at


Rückfragen & Kontakt:
MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 21115 15 ∙ elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner
0699 16448001 ∙ sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at



Foto: Walter Schramm


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Presseinformation und -fotos 

Neuhaus, 3. Mai 2022 Die Konzertreihe sonusiade feiert heuer ihre 5. Ausgabe. Die weltweit gefeierte Mezzosopranistin Bernarda Fink, die das erste sonusiade-Konzert im Jahr 2017 gestaltet hat, wird auch die Jubiläumssaison eröffnen. Die Matinee findet am 15. Mai statt.

Mit vier Matineen wird heuer das 5-jährige Jubiläum der sonusiade im Museum Liaunig gefeiert. Die kammermusikalische Reihe unter der künstlerischen Leitung von Janez Gregorič präsentiert Größen sowohl der heimischen als auch der internationalen Musikwelt. Im dreieckigen Sonderausstellungsraum geht die Musik eine besondere Verbindung mit der bildenden Kunst und der zeitgenössischen Architektur ein. Die Eröffnungsmatinee am 15. Mai gestaltet das in Wien lebende Quartett mit Sebastian Gürtler, Tommaso Huber, Marta Sudraba und Gustavo D’Ippolito. Es wird ein facettenreiches Jubiläumskonzert mit Musik von Beethoven, Guastavino und Gürtler, umgeben vom farbkräftigen Œuvre des Bildhauers Roland Goeschl. Die international gefeierte Mezzosopranistin Bernarda Fink hat exklusiv für die sonusiade Lieder von Astor Piazzolla erarbeitet und wird diese erstmals vor Publikum präsentieren. 

Jubiläumskonzert | Matinee: 15. Mai 2022, 11 Uhr

Bernarda Fink, Mezzosopran
Tommaso Huber, Akkordeon
Sebastian Gürtler, Violine
Marta Sudraba, Cello
Gustavo D’Ippolito, Kontrabass 

Musik von Ludwig van Beethoven, Astor Piazzolla, Carlos Guastavino, Sebastian Gürtler

Konzert-Karten:
€ 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse) 
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig.

 

Weitere Termine

19. Juni, 11 Uhr | KUSO-Gastkonzert | Katrin Koch, Sopran | Martin Achrainer, Bariton | Christian Koch, Klavier

21. August, 11 Uhr | SONUS-Gastkonzert | AUREUM Saxophon Quartett

9. Oktober, 11 Uhr | Finale | Acies Quartett

 

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt.  

 

Pressekontakt

SKYunlimited | Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at | 0699 16448001

 

Kooperationspartner

Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer






Start in die Ausstellungs- und Konzertsaison 2022

Mit einem vielfältigen Kulturprogramm ist es gelungen, das Museum Liaunig über die Jahre als lebendigen Ort der Begegnung und des kulturellen Dialoges in Südkärnten zu positionieren, der – weit ab aller urbanen Zentren gelegen – jedes Jahr von Anfang Mai bis Ende Oktober Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anzieht.

Nach der Winterpause startet das Museum mit fünf Ausstellungen in die neue Saison: Im Mittelpunkt der kommenden Hauptausstellung "Lost in Space: Raum, Ding und Figur – Entwicklungen innerhalb der Skulptur seit 1945" stehen skulpturale und plastische Arbeiten, die neben Malerei und Grafik einen wichtigen Platz in dem umfangreichen Werkbestand der Sammlung Liaunig einnehmen. Gezeigt werden österreichische Positionen von 1945 bis heute sowie exemplarische Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler. Bei schönem Wetter lädt der weitläufige Skulpturenpark zu einem Spaziergang ein. Die
Aufstellung unter freiem Himmel zeigt eine generationenübergreifende Auswahl österreichischer und internationaler Künstler von der Moderne bis zur Gegenwart.

Die Serie "Alte Freunde" wird mit dem Bildhauer Roland Goeschl (1932–2016) und seinem farbkräftigen OEuvre fortgesetzt. Die zweite Sonderausstellung ist Markus Prachensky (1932–2011) gewidmet, der zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Nachkriegsmalerei zählt. Die wechselnden Retrospektiven bilden wieder den Rahmen für die vier Matineen der Kammermusik-Reihe sonusiade, die heuer bereits ins fünfte Jahr geht und den dreieckigen Sonderausstellungsraum dank des Zusammenspiels von Musik, bildender Kunst und Architektur in einen einzigartigen Konzertsaal verwandelt. Das Jubiläumskonzert mit Bernarda Fink am 15. Mai verspricht ein erstes Highlight des musikalischen Programms 2022 zu werden.

Als Kontrastprogramm zur zeitgenössischen Kunst verstehen sich die historischen Sammlungspräsentationen der Familie Liaunig: Neben seltenen Portraitminiaturen und kostbaren Gläsern von der Renaissance bis zum Biedermeier wird auch wieder die afrikanische Schau "Das
Gold der Akan" gezeigt.

Museum Liaunig
1. Mai bis 30. Oktober 2022
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
9155 Neuhaus 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at





Hauptausstellung

Lost in Space: Raum, Ding und Figur – Entwicklungen innerhalb der Skulptur seit 1945

Die Hauptausstellung im Museum Liaunig ist heuer dem Thema Skulptur gewidmet. Gezeigt werden rund 140 österreichische und internationale Positionen aus dem Zeitraum 1950 bis jetzt. Bis auf wenige ergänzende Leihgaben stammen sie alle aus der hervorragend ausgestatteten Privatsammlung der Familie Liaunig. Da es sich hier um eine Präsentation von dreidimensionalen Objekten handelt, bei der eine Rundumansicht zweckdienlich ist, wurden die meisten Einstellwände umgelegt und so zu Podesten umfunktioniert – gleichsam als inhaltliche Verdichtungen. An die Haupthalle angrenzende Gänge und Balkons sowie das Skulpturendepot und der Skulpturenpark des Museums sind in die Konzeption der Ausstellung integriert.

Wir erleben heute innerhalb der Skulptur die Auseinandersetzung sowohl mit Aspekten der klassischen Tradition, der kultischen Ritualisierung, der Warenästhetik, der Industrieproduktion als auch mit den Möglichkeiten der Massen- und Kommunikations-medien bzw. des Digitalen. Die Weiterführung des traditionellen Skulpturenbegriffs – wonach Skulptur ein Ding und zugleich die Abbildung eines Dinges ist – erkennen wir heute genauso wie die Thematisierung des Verschwindens von fassbarer Materie und ihres Volumens bis hin zu Aussagemöglichkeiten, die Bereiche der Immaterialität und kommunikativer beziehungsweise sozialer Strukturen und Prozesse betreffen.

Für den gesamten Zeitraum, den die Ausstellung "Lost in Space" überspannt, kann gelten, dass man in der Skulptur nicht mehr allgemein bekannte oder heroische Gestalten nachzubilden bereit ist, sondern abstrakte Ideen oder innere Visionen in eine konkrete Form bringen möchte. Die Begriffe Raum, Ding, Figur bzw. deren Verhältnis zueinander bestimmen diese Ausstellung. Das klassische Verständnis der Skulptur geht von jeher vom Anthropomorphen aus. Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt ein Prozess der Auflösung dieses Prinzips. Der Gegenstand wird durch die Abstraktion eliminiert, kehrt jedoch als „Ready-Made“ in anderer Form wieder zurück. Das Ding bleibt somit zwar im Spiel, bekommt aber zusätzliche Wertigkeiten. Eine Konsequenz ist die Definition des Raumes als Kategorie – wie Zeit, Energie oder Bewegung – im Gegensatz zu den die Skulptur bisher bestimmenden Kategorien wie Masse, Volumen, Schwerkraft. Der Raum war eigentlich immer ein vom Körper der Plastik getrennter Zustand. In der klassischen Raumvorstellung verhalten sich die Dinge zum Raum nach dem Prinzip der Verdrängung. Der Körper unterbricht dabei den leeren Raum. Wenn das plastische Gebilde nun den Raum verkörpern soll, muss es ein anderes Verhältnis zu ihm aufbauen. Das bedeutet mitunter, die Leere des Raumes zu erfassen und als solche in der Skulptur zu thematisieren. Damit ist die Skulptur mehr als ein Ding im Raum, sie schafft erst den Raum. Die Definition des Raumes bzw. die aktive Beziehung von Ding, Figur und Handlung zum Raum ist ein Grundanliegen der Skulptur im 20. und 21. Jahrhundert. Schatten-, Licht-, Spiegel-, Hohl- und Zwischenräume sowie Leer-, Luft-, und Scheinräume werden dabei zu bestimmenden Elementen. Der „negative Raum“ als Begriff dafür, alles scheinbar Nichtsichtbare sichtbar zu machen, beschreibt wozu die Skulptur im Lauf des 20. Jahrhunderts mehr und mehr übergegangen ist.

Die Ausstellung "Lost in Space" teilt sich in drei grundsätzliche Kapitel. Den prologischen Auftakt bildet eine Zusammensicht dieser Kapitel – Ding, Figur, Raum. In der Folge werden exemplarisch Arbeiten im Zusammenhang mit dem „Ready-Made“, dem Alltagsgegenstand oder deren Funktionsweisen diskutiert. Der Raum mit seinen höchst unterschiedlichen Formulierungen bis hin zum Licht- oder Datenraum wird hier facettenreich präsentiert. Arbeiten zu Phänomenen wie Spiegel, Schatten oder Bewegung führen weiter bis zur Architektur. Die menschliche Figur bzw. das Anthropomorphe ist in dieser Ausstellung nur mehr indirekt erfasst – Kleidung, Körperfunktionen, etc. Die klassische Moderne, die den Körper durch Abstraktion weitestgehend reduziert hat, ihn aber noch bestehen ließ, kommt in der Ausstellung "Lost in Space" epilogisch vor – die Ahnen blicken gleichsam vom Balkon, also von außen, ins Geschehen hinein.

Der menschliche Körper hat sich im Raum aufgelöst, hat sich zunehmend als Referenz aus dem Skulpturalen verabschiedet. Es blieb der Sturz des Denkmals, die Betonung des Gegenstandes gegenüber der menschlichen Figur, die Materialisierung von Immaterialität, die Betonung des negativen Raumes.

Günther Holler-Schuster


In der Ausstellung, die von einem Katalog begleitet wird, sind Arbeiten von Raimund Abraham, Pierre Alechinsky, Karel Appel, Joannis Avramidis, Josef Bauer, Wolfgang Becksteiner, Wander Bertoni, Francesco Bocchini, Anthony Caro, Peter Cook, Tony Cragg, Canan Dagdelen, Gunter Damisch, Behrooz Daresh, Günther Domenig, Otto Eder, Manfred Erjautz, Lorenz Estermann, Herbert Flois, Andreas Fogarasi, Padhi Frieberger, Bruno Gironcoli, Stefan Glettler, Dorothee Golz, Helmuth Gsöllpointner, Julia Haugeneder, Julie Hayward, Wolfgang Heusgen, Rudolf Hoflehner, Hans Hollein, Theo Jansen, Martin Kaar, Gerhard Kaiser, Michael Kienzer, Katharina Kleibel, Peter Kogler, Cornelius Kolig, Willi Kopf, Brigitte Kowanz, Hans Kupelwieser, Maria Lassnig, Heinz Leinfellner, Daniel Libeskind, Helmut Mark, János Megyik, Walter Moroder, Alois Mosbacher, Gerhardt Moswitzer, Matt Mullican, Heribert Nothnagel, Franz Xaver Ölzant, Fritz Panzer, Helga Philipp, Franz Pichler, Josef Pillhofer, Klaus Pinter, Rudolf Polanszky, Peter Pongratz, Hannes Priesch, Erwin Reiter, Werner Reiterer, Hans Schabus, Robert Schad, Eva Schlegel, Martin Schnur, ManfreDu Schu, Johann Schwarz, Christian Schwarzwald, Fabian Seiz, Zbyněk Sekal, Pablo Smidt, Oswald Stimm, Esther Stocker, Erwin Thorn, Elmar Trenkwalder, Andreas Urteil, João Pedro Vale, Walter Vopava, Manfred Wakolbinger, Paul Wallach, Franz West, Markus Wilfling, Lebbeus Woods, Fritz Wotruba, Reimo Wukounig, Erwin Wurm, Johanes Zechner und Leo Zogmayer zu sehen.


Hauptausstellung "Lost in Space" 
Kurator Günther Holler-Schuster
1. Mai bis 30. Oktober 2022
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr





Sonderausstellung 

Alte Freunde: Roland Goeschl

Das Museum Liaunig widmet dem in Salzburg geborenen Künstler Roland Goeschl (1932–2016) anlässlich seines 90. Geburtstages eine Ausstellung im Rahmen der Serie „Alte Freunde“. Herbert Liaunig ist den seit 2016 in dieser Reihe vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern
seit Jahrzehnten als Freund und Sammler zugetan.

Goeschl, der sich in seinem Werk mit den Themen Bewegung, Raum und Plastik, Architektur und Skulptur auseinandersetzte, zählt mit seiner radikalen Formensprache und der prägnanten Farbgebung seiner Werke in Rot – Blau – Gelb zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst in Österreich.

In der von Peter Liaunig zusammengestellten Schau sind neben Arbeiten aus der Sammlung Liaunig Leihgaben aus dem Nachlass des Künstlers zu sehen. Im Fokus stehen einzelne zentrale Werkphasen beginnend mit frühen "bewegten" Bronzefiguren sowie Skizzen zur Dynamik und Bewegungsstudien. Wichtige Impulse für seine künstlerische Entwicklung erhielt Goeschl, der von 1956 bis 1961 bei Fritz Wotruba an der Akademie der bildenden Künste in Wien studierte und später als sein Assistent arbeitete, bei einem Aufenthalt in London 1962/63. Es entstehen erste farbige Werke – ein Kupfer-Relief in Rot und Blau sowie hölzerne Figuren aus dieser Zeit werden in der Schau gezeigt. Das Thema der „Sackgasse“, mit dem sich der Künstler ab Mitte der 1960er-Jahre beschäftigte, ist in der Ausstellung ebenso präsent wie ein großes Skulpto-Raum-Relief und seine Zylinder-Skulpturen mit Skulpto-Malereien, die Anfang der 1990er-Jahre entstanden sind, sowie späte Papier- und Metallfaltungen aus dem Werkblock "Eselsohr" (2001).

Harald Krejci führt in dem die Ausstellung begleitenden Katalog aus: "Aus heutiger Sicht erscheinen uns die Arbeiten von Roland Goeschl als fragmentierte Versatzstücke einer in irgendeiner Weise erahnten Gesamtgestaltung. Die Wandarbeiten und freistehenden Plastiken wirken in den heutigen weißen Hallen der Ausstellungsräume wie Ruinen der modernen Kunst, der modernen Plastik oder einer (post-)modernen Architekturidee. Farbig gestaltete Säulen stehen im
Ausstellungsraum in der Nähe von großformatigen Leinwandbildern, plastische Gebilde variieren räumlich wirkende stereometrische Gestaltungen, während erneut ein zweidimensionales Werk die
Linien so verändert, dass eine räumliche Struktur entsteht. Ein Eselsohr verrät das scheinbar zweidimensionale Werk als plastisches Objekt. Die Modelle für großformatige architektonische Gestaltungen von öffentlichen Räumen sind gleichzeitig auch plastische Objektskizzen. Alles zusammen evoziert bei den Betrachter*innen ein Gefühl eines Gesamtzusammenhangs, eines Programms."


Sonderausstellung "Alte Freunde: Roland Goeschl"
1. Mai bis 24. Juli 2022
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr





Bibliothek Peter Baum

Der bildende Künstler, Fotograf, Kunstkritiker und langjährige Museumsdirektor Peter Baum, der als museologischer Berater und Kurator eng mit dem Museum Liaunig verbunden ist, hat über Jahrzehnte ein umfangreiches Archiv mit rund 8.000 Objekten
aufgebaut. Die Sammlung "Bibliothek + Archiv Peter Baum" gibt Einblick in die vielseitigen Interessensgebiete, Tätigkeiten und Vorlieben, die Baum von Jugend an faszinierten, beschäftigten und schließlich ein langes Berufsleben hindurch bis heute begleiten.

Seine Bibliothek umfasst nicht nur Künstlermonographien, Ausstellungskataloge, Lexika sowie Fachliteratur zur österreichischen und internationalen Kunstgeschichte, sondern auch bibliophile Editionen, Grafiken, Plakate, Kunstkarten, Einladungen, Autografen und
Korrespondenzen, die gemeinsam mit den von ihm verfasste Kunstkritiken, Feuilletons und Berichten das Kunstgeschehen in Wien und Österreich seit den 1960er-Jahren abbilden. Seine Tätigkeit als Galerieleiter, Museumsdirektor und Ausstellungskurator dokumentieren mehrere Künstlermonografien und rund 500 Ausstellungs- und Sammlungskataloge.

Herbert Liaunig hat für die Sammlung "Bibliothek + Archiv Peter Baum" eine auf rund 160 m2 angelegte Bibliothek im Grafiktrakt seines Museums eingerichtet, um diese in Zukunft der kunstinteressierten Öffentlichkeit – mit besonderem Fokus auf StudentInnen, KünstlerInnen, KunstvermittlerInnen, PädagogInnen, KunstsammlerInnen und MedienvertreterInnen nach individueller Absprache zugänglich zu machen. 

Peter Baum (*1939) war von 1960 bis 1973 zunächst als Maler und Grafiker tätig. 1974 übernahm er die Direktion der Neuen Galerie der Stadt Linz, die er 30 erfolgreiche Jahre hindurch leitete, und unter neuem Namen und Standort als Gründungsdirektor das LENTOS Kunstmuseum entscheidend mitprägte. Baum initiierte 1977 mit Helmut
Gsöllpointner das forum metall in Linz und war österreichischer Kommissar für die Biennalen in São Paulo (1973, 1975, 1985 und 1987), Sydney, Ljubljana und Cagnes-sur-Mer. Von 2004 bis vor kurzem war er als Experte für zeitgenössische Kunst für das
Auktionshaus Im Kinsky tätig. Neben seiner langjährigen freien Tätigkeit als Kunstkritiker, Kulturjournalist, Fotograf und Kurator ist Peter Baum Herausgeber zahlreicher Kataloge, Künstlermonografien und Grafikeditionen.



Foto: Walter Schramm

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Presseinformation



Historische Sammlungspräsentationen

Das Gold der Akan

Als Kontrapunkt zur zeitgenössischen Kunst auch eine afrikanische Kollektion im Museum Liaunig zu zeigen, war von Anfang an geplant: Von 2008 bis 2015 wurde "Das Gold der Akan" – rund 600 Schmuck- und Kultobjekte der Königsstämme der Ashanti, Baule und Fante – in einem eigens für diese Sammlung konzipierten unterirdischen Kubus
präsentiert. Nachdem drei Jahre lang eine Ausstellung afrikanischer Glasperlenobjekte Einblick in Lebenswelten und Traditionen verschiedener Ethnien aus West- und Zentralafrika gab und eine noch wenig erforschte Facette afrikanischer Kunst zeigte, ist seit 2019 wieder die künstlerisch und ethnologisch einzigartige Sammlung afrikanischen
Goldes zu sehen.

Die in ihrem formalen Reichtum und der Expressivität ihres Ausdrucks überzeugenden Goldobjekte sind historisch und künstlerisch bedeutende Zeugnisse verschiedener Stämme der ethnischen Gruppe der Akan, die in Westafrika – in Gebieten der südlichen Hälfte von Ghana sowie im Südosten der Elfenbeinküste – leben. Die Exponate stammen zum Großteil aus dem 19. und 20. Jahrhundert, einzelne Stücke sind aber weitaus älter.

Im Hinblick auf die Grundformen geometrischen Gestaltens und elementarer Figürlichkeit bietet die Schau viele aufschlussreiche Vergleichsmöglichkeiten zur zeitgenössischen Kunst. In der Sammlung Liaunig sind alle wichtigen Objekttypen der Akan-Kunst enthalten, die
höchstes handwerkliches Können – etwa äußerst fein und filigran gearbeitete Wachsfadentechnik – in Verbindung mit höchster ästhetischer Qualität zeigen. Vergleichbar umfangreiche Sammlungen gibt es nur noch im British Museum in London, dem Museum of Fine Arts in Houston und dem Gold of Africa Museum in Kapstadt.

Die Sammlung „Das Gold der Akan“ wurde in dem gleichnamigen, 2008 veröffentlichten Katalog von Doran H. Ross und Georg Eisner wissenschaftlich aufgearbeitet.

Sammlungspräsentation "Das Gold der Akan"
1. Mai bis 30. Oktober 2022 
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr





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Presseinformation und -fotos 

Gläser von 1500 bis 1850

Von den inzwischen rund 300 Gläsern der Sammlung Liaunig wird in dieser zweiten Sammlungspräsentation eine repräsentative Auswahl von 120 zwischen dem Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen Stücken gezeigt, die einen Einblick in die Geschichte der europäischen Glaskunst von den Anfängen in Venedig
um 1500 bis zu den Meistern der Gravur der Biedermeierzeit geben. Anhand der gezeigten Exponate aus den unterschiedlichen Epochen lassen sich die vielfältigen und innovativen Bearbeitungs- und Dekorationstechniken erfassen, die berühmte aber auch unbekannte Meister im Laufe der Epochen entwickelt haben, um das Material Glas zu gestalten.

Venedig als Wiege der mitteleuropäischen Glaskunst ist nicht nur für seine hauchdünnen, farblosen Glasgefäße bekannt, die zu jener Zeit genauso kostbar wie Gold und Edelsteine waren, sondern auch für die vielen verschiedenen Dekorationsarten, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Der Glanz der Renaissance lässt sich am besten durch die Tazza aus dem Service der Medicischen Päpste darstellen. Herrscher wie Ferdinand von Tirol mussten den Dogen von Venedig um zeitweilige Überlassung der berühmten Glasmacher bitten, da diese mehr oder weniger in Murano festsaßen. Die Haller Glashütte war die zeitlich früheste und langlebigste nördlich der Alpen, die
farbloses Glas nach venezianischem Vorbild herstellte. Sie war auch die einzige, die mit deutschen Glasmachern arbeitete und nicht unter der Unverlässlichkeit der angeworbenen Italiener zu leiden hatte. Hier sind die großen in der Sammlung vertretenen Einzelstücke aus Venedig und Hall zu nennen. Während man diese feinen Gläser nur bemalen oder mit dem Diamanten ritzen konnte, haben findige Alchemisten des 17. Jahrhunderts den Glasfluss so verändert, dass man ein hartes, dickeres Glas für die Gravur mit dem Kupferrad erzeugen konnte, das vor allem
nördlich der Alpen seinen Siegeszug antrat. Mit der Scheibe von Caspar Lehmann, der als Erfinder des Glasschnitts gilt, ist eine Inkunabel der Glaskunst im Sammlungsbestand, die 20 Jahre lang als Leihgabe im British Museum in London war. Doch das war es nicht allein, auch die technischen Verbesserungen in Form von wasserbetriebenen Schleifmühlen zum Beispiel erleichterte nicht nur die Arbeit der
Graveure der Hochschnittpokale in Schlesien wesentlich. Diese äußerst mühseligen Arbeiten des Friedrich Winter in Schlesien zählen neben den Bergkristallarbeiten jener Zeit zu den begehrtesten Objekten.

Abgerundet wird die Sammlung Liaunig durch die Gläser von Gottlob Mohn und Anton Kothgasser mit ihren in transparent gemalten Ansichten, die die Zeit des Biedermeier und den Wiener Kongress heraufbeschwören, der eine Neuordnung in Europa versuchte.

Anlässlich der Erst-Präsentation des zweiten Teils der Glas-Sammlung Liaunig erschien 2021 Band II des Sammlungskataloges „Schnitt und Farbe“, der wie Band I von Regine Kovacek verfasst wurde.


Sammlungspräsentation "Gläser von 1500 bis 1850"
Kuratorin Regine Kovacek
1. Mai bis 30. Oktober 2022
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr




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Presseinformation und -fotos 

Portraitminiaturen vom 17. bis ins 19. Jh.

Portraitminiaturen sind, wie es der Name vermuten lässt, handgemalte Portraits kleinster und allerkleinster Größenordnung, von einer Höhe zwischen weniger als einem Zentimeter bis zu etwa zwanzig / fünfundzwanzig Zentimetern, oder manchmal auch größer.
Sie erfüllten seit Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Zeit der Erfindung und Verbreitung der Photographie Mitte des 19. Jahrhunderts genau deren Aufgabe, nämlich das möglichst ähnliche Bildnis eines geliebten Wesens bei sich tragen zu können, oder auch sich eine Idee vom Äußeren einer Person zu machen, die man noch nicht kennt aber
wohl kennenlernen wird (falls das Aussehen auf Grund der Abbildung schon einmal zusagt). So war bis ins 19. Jahrhundert, weit vor der Zeit des Internet-Datings, der Austausch von Portraitminiaturen die einzige Möglichkeit, vor den meistens arrangierten Heiraten zu überprüfen, wie sich die Brautleute, die sich oftmals nie gesehen hatten, auch gefielen (was schließlich und endlich sekundär war). Bei den heutzutage wieder so aktuellen Trennungen von Menschen, die sich nahestanden, vor allem von Paaren und Familienmitgliedern, dienten Portraitminiaturen
als Platzhalter für die abwesenden Personen, wie noch heute das Foto im Geldbeutel oder das Selfie auf dem iPhone. Dadurch spielten Miniaturen vor allem zu Krisen- und Kriegszeiten eine bedeutende Rolle. So fällt auf, dass die Miniaturensammlung Liaunig besonders viele Bildnisse aus der politisch wirren Periode des englischen Bürgerkrieges
zur Zeit Oliver Cromwells Mitte des 17. Jahrhunderts enthält, ebenso wie zahlreiche Portraits aus den Jahren der französischen Revolution und der darauf folgenden napoleonischen Kriege, zwischen 1790 und 1815.

Von den inzwischen weit über 300 Miniaturen der Sammlung Liaunig wird in dieser zweiten Ausstellung eine repräsentative Auswahl von über 120 zwischen dem Anfang des 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Stücken gezeigt, von denen die
schönsten 100 Exponate in einem fast 400 Seiten starken Katalog anlässlich der rstpräsentation 2020 wissenschaftlich publiziert wurden.

Miniaturen sind meist in der sehr lichtempfindlichen Aquarelltechnik gemalt und werden somit von den wenigsten Museen öffentlich ausgestellt. Den Interessenten werden dort einzelne Stücke nur auf Anfrage in den Studiensälen vorgelegt, wie es zum Beispiel im
Louvre und in der Albertina der Fall ist. Dank modernster Museumstechnik ist das Museum Liaunig derzeit eines der wenigen Museen der Welt, und das einzige in Österreich, in dem eine so große Anzahl bedeutender Miniaturen dem interessierten Publikum öffentlich zugänglich gemacht wird.

Dr. Bodo Hofstetter


Sammlungspräsentation "Portraitminiaturen vom 17. bis ins 19. Jh."
Kurator: Dr. Bodo Hofstetter
1. Mai bis 30. Oktober 2022 
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr






Jubiläums-Ausgabe der Konzertreihe sonusiade im Museum Liaunig

Neuhaus, 3. März 2022 Die Konzertreihe sonusiade feiert heuer ihre 5. Ausgabe. Das erste Konzert mit Bernarda Fink findet am 15. Mai statt, der Vorverkauf für alle Konzerte hat begonnen.

Mit vier Matineen wird heuer das 5-jährige Jubiläum der sonusiade im Museum Liaunig gefeiert. Die kammermusikalische Reihe unter der künstlerischen Leitung von Janez Gregorič präsentiert Größen sowohl der heimischen als auch der internationalen Musikwelt. „Wir feiern das halbrunde Jubiläum gemeinsam mit der Kammermusikwerkstatt SONUS und dem Kultursommer St. Paul. Mit diesen zwei Gastkonzerten tritt das Museum Liaunig verstärkt als Ort der Begegnung und des kulturellen Dialogs in Erscheinung“, so Janez Gregorič. Auch für Museumsleiter Peter Liaunig ist die Musik im Museum ein künstlerischer Gewinn: „Unser Publikum schätzt das bereichernde Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Musik. Wir freuen uns sehr, dass die sonusiade schon die fünfte Saison unser Angebot bereichert.“ Im dreieckigen Sonderausstellungsraum geht die Musik eine besondere Verbindung mit der bildenden Kunst und der zeitgenössischen Architektur ein. 

Die Eröffnungsmatinee am 15. Mai gestaltet die gefeierte Mezzosopranistin Bernarda Fink umgeben vom farbkräftigen Œuvre des Bildhauers Roland Goeschl. Fink präsentiert mit Tommaso Huber (Akkordeon), Sebastian Gürtler (Violine), Marta Sudraba (Cello) und Gustavo d’Ippolito (Kontrabass) ein facettenreiches Jubiläumskonzert. Im KUSO-Gastkonzert am 19. Juni nehmen Katrin Koch (Sopran), Martin Achrainer (Bariton) und Christian Koch (Klavier) das Publikum mit auf eine halbszenische musikalische Reise in Hugo Wolfs sehnsüchtig-melancholische und amüsante Welt. Das AUREUM Saxophon Quartett vereint im SONUS-Gastkonzert am 21. August Klassik, Jazz, Weltmusik & Volksmusik auf höchstem Niveau, inmitten der Bilderwelt des Markus Prachensky. Crossover in einer neuen Dimension! Und im Abschlusskonzert am 9. Oktober spielt das Acies Quartett drei Meisterwerke der Quartettliteratur von Joseph Haydn, Giya Kancheli und Ludwig van Beethoven. 


Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt.  


Pressekontakt

SKYunlimited | Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at | 0699 16448001


Presseinfo & Fotos zum Download

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Kooperationspartner 
Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer